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Date: Fri, 1 Jun 2012 17:00:49 +0200 (CEST)
Subject: Tagesspiegel-Newsletter: Empfehlung der Redaktion

Tagesspiegel Newsletter
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Das Internet ist voll

Liebe Leserinnen und Leser

Das Internet ist überbevölkert – jedenfalls gehen ihm die Adressen aus. Bisher haben die Anschriften, die es braucht, damit Computer sich untereinander Datenpakete schicken können, 32 Stellen. Das ergibt über vier Milliarden Möglichkeiten. Aber weil immer mehr Menschen einen Internetanschluss haben und auch immer mehr Geräte vom Fertigungsroboter bis zum Fernseher an das Netz angeschlossen werden, muss ein neuer Standard her, damit die Adressen nicht ausgehen. Diesen Standard gibt es schon, er heißt IPv6 und soll noch in diesem Jahr sukzessive eingeführt werden. Am kommenden Mittwoch starten viele große Internetanbieter, darunter Yahoo, Google und Facebook, die Einführung für ihre Dienste.

 

Wird also alles gut? Nicht unbedingt, denn Datenschützer und Internetaktivisten haben Bedenken. Der neue Standard ermöglicht es theoretisch erstmals, jedem Internetnutzer eine fixe Adresse zu verpassen, ähnlich dem Nummernschild am Auto. Damit wäre es mit dem anonymen Surfen vorbei, jeder wäre im Netz eindeutig identifizierbar. Durch Unternehmen, aber zum Beispiel auch durch autokratische Regime. Mein Kollege Simon Frost aus der Wirtschaftsredaktion hat mit Befürwortern und Bedenkenträgern gesprochen. Sein Fazit lesen Sie morgen auf dem "Netzspiegel" im Kulturteil. Und in der Netzspiegel-Kolumne berichte ich von einer kuriosen Geschäftsidee aus den USA. Nach dem Ego-Googeln kommt nämlich jetzt das Gene-Googeln. Heute Abend können Sie den Netzspiegel auch schon als E-Paper oder auf das Ipad herunterladen.

 

Viel Spaß beim Lesen und

ein schönes Wochenende wünscht Ihnen

 

Anna Sauerbrey

Redaktion Meinung

Berlin, 01. Juni 2012
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